Jahresbericht der Präsidentin über das Vereinsjahr 2025
Der Quartierverein Kirchwiese blickt auf ein erfolgreiches erstes Vereinsjahr zurück, das mit der Gründung im Januar begann und von geselligen Stammtischen, einem gut besuchten Quartierfest und einer Familienwanderung geprägt war. Als krönender Abschluss organisierte der Verein zusammen mit anderen Dorfvereinen am 6. Dezember einen stimmungsvollen Weihnachtsmarkt, der trotz grosser Ausgaben dank zahlreicher Besucher und Sponsoren mit einem kleinen Gewinn endete.

Am 18. Januar wurde unser Verein aus der Taufe gehoben. Es versammelte sich eine bunte Schar von 24 Gründungsmitgliedern in der Forsthütte Twerenweg und beschloss, den Quartierverein Kirchwiese zu gründen. Nachdem das erledigt war, gabs Speis und Trank – die letzten Spätheimkehrer fanden den Weg aus dem Wald zurück nach Siglistorf auch, allerdings schon zu vorgerückter Stunde.
Am 3. Februar fand sich der neugewählte Vorstand zur konstituierenden Vorstandssitzung ein. Jetzt gab es viel zu tun, brauchte der Verein doch ein Jahresprogramm, ein Bankkonto und vieles mehr. Das Jahresprogramm konnte bereits an diesem Abend entworfen werden und ging den
Vereinsmitgliedern kurz darauf zu.
Kurz darauf starteten wir unter reger Beteiligung mit den ersten Stammtischen in Babas Büezer Beiz. Bei guten Gesprächen trafen sich bis zu den Sommerferien jeweils immer mehrere Vereins-mitglieder am letzten Freitag des Monats zu Speis und Trank. Nach einiger Vorbereitung ging unser am 5. Juli unser Quartierfest am 5. Juli an den Start. Das Wetter war perfekt und etliche Siglistorferinnen und Siglistorfer von ausserhalb der Kirchwiese statteten uns einen Besuch ab. Es wurden Kontakte geknüpft und der Abend wollte – nach etlichen leeren Flaschen – erst in den frühen Morgenstunden enden. Für unseren Verein war das Fest ein voller Erfolg – wir haben einige neue Vereinsmitglieder gewonnen und auch finanziell blieb etwas hängen, obwohl wir doch etliche Anschaffungen wie Lichterketten, Sonnenschirme oder eine Gastrofritteuse getätigt hatten. Die Pommes Frites haben dem Brot aus Monis Backstube dann zwar die Show gestohlen, fürs nächste Jahr wissen wir aber eins: Die Siglistorfer essen einfach lieber Pommes Frites mit Steak wie etwas anderes – natürlich nachdem sie zuerst Frühlingsrollen der Familie Le zur Vorspeise hatten.
Am 24. August um 10 Uhr traf sich eine bunte Schar mit Kinderwagen, Kindern und Würsten im Rucksack zur Familienwanderung. Gut, weit gewandert sind wir nicht, nur bis zum Reservoir. Dort haben wir dann ein Feuer entfacht und Würste gebraten – bei so einer Aussicht über Siglistorf und einem kühlen Getränk war auch dieser Anlass wirklich toll.
Im November trafen sich einige Vereinsmitglieder in der vordersten EFH-Tiefgarage und gestalteten ein Weihnachtsfenster. Es wurde gesägt, geschliffen und gemalt. Das Motiv war irgendwie zwingend – was anderes könnte es denn für das Fenster vom 6. Dezember sein, als Chlaus und Schmutzli mit dem Eseli?
Der grösste Brocken jedoch, sollte erst noch kommen. Bereits im Juli sondierte der Vorstand, ob die anderen Vereine im Dorf Interesse hätten, mit uns zusammen einen Weihnachtsmarkt zu organisieren. Die Landfrauen und der Jodlerklub sagten umgehend begeistert zu – so waren Grill, Kuchen und Raclettestübli schon einmal gesetzt und wir vom Quartierverein konnten uns auf Getränke und die schon fast legendären Frühlingsrollen der Familie Le konzentrieren. Schnell war
klar, dass an einem Weihnachtsmarkt am 6. Dezember natürlich auch der Samichlaus dabei sein sollte. Und so kam es! Wir konnten bei der Kita – danke an Angi und Stefan – einen Weihnachtsmarkt feiern und auf einmal war auch der Samichlaus da! Verdankenswerterweise hat die Gemeinde den Sack des Chlauses gefüllt und die Elektra hat ebenfalls etwas springen lassen als Sponsoringbeitrag. Die vorweihnächtliche Stimmung über dem Weihnachtsmarkt war sehr schön und ganz Siglistorf kam in Scharen! Wir konnten den Anlass trotz hoher Auslagen mit einem kleinen Gewinn abschliessen, obwohl wir allen Vereinsmitgliedern gratis Getränke, Apfelchüehli und Frühlingsrollen anboten, das Wisli-Clo mieten mussten und auch ein grossen Aufwand für Kostüme und einen Glühweinkocher hatten.
Die Präsidentin Nicole Seit